Rauhnächte
Entdecke das Geheimnis der Rauhnächte 2025/26 und tauche ein in eine Zeit voller Mythen, Besinnung und Neuanfänge.
Das Wichtigste in Kürze
Entdecke das Geheimnis der Rauhnächte 2025/26 und tauchen ein in eine Zeit voller Mythen, Besinnung und Neuanfänge! Online-Kurse, Leitfäden und vieles mehr. 2
Die Bedeutung der Rauhnächte
Der Begriff "Rauhnächte" bezieht sich auf die zwölf Nächte zwischen Heiligabend am 24. Dezember und dem Fest der Heiligen Drei Könige am 6. Januar.
Je nach Region und Schreibweise werden die Rauhnächte auch "Rauchnächte" oder "Raunächte" genannt. Die Etymologie des Begriffs "Rauhnacht" ist nicht eindeutig belegt. Manche vermuten, dass der Name vom mittelhochdeutschen Wort "rûch" stammt, was "haarig/pelzig" bedeutet und sich auf die pelzigen Wesen bezieht, die in dieser Zeit aktiv sind, während andere sicher sind, dass der Name von "Rauh" (wild) oder "Rauch/Räuchern" abgeleitet ist. Die Tradition der Rauhnächte hat ihre Wurzeln in germanischen und keltischen Bräuchen. Im Altertum orientierten sich die Menschen am Mondzyklus. Ein Mondjahr, das auf einem Monat von 29,5 Tagen basiert, umfasste 354 Tage und war damit kürzer als das Sonnenjahr mit 365 Tagen. Um die fehlenden 11 Tage und 12 Nächte auszugleichen, fügten die Kelten dem Jahr 11 zusätzliche Schalttage hinzu. Diese Tage gelten als "außerhalb der normalen Zeit" und existieren in gewissem Sinne nicht.
Während dieser Zwischenzeit gelten die Naturgesetze nicht, und der Schleier zwischen unserer Welt und der Anderswelt - dem Reich der Verstorbenen, Ahnen und Geister - wird dünner. Daher gelten die Rauhnächte als die perfekte Zeit, um sich zu manifestieren.
Traditionell beginnen die Rauhnächte in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember und enden in der Nacht vom 5. auf den 6. Januar. Diese 12 Nächte haben eine symbolische Bedeutung, da jede für einen Monat des kommenden Jahres steht und die Ereignisse des jeweiligen Monats vorhersagt.
Für viele beginnt die magische Zeit jedoch mit den "Sperrnächten", die jedes Jahr am 8. Dezember beginnen und bis zum 20. Dezember dauern. Sie werden als eine Art Rückblick auf das vergangene Jahr gesehen. Die Rauhnächte beginnen traditionell in der Nacht vom 21. auf den 22. Dezember, auch bekannt als Wintersonnenwende oder Thomasnacht, die die längste und dunkelste Nacht des Jahres ist.
Videos zu den Rauhnächten
Do's & Don'ts während den Rauhnächten
Do's
Während der Rauhnächte gibt es viele positive Bräuche und Aktivitäten, die traditionell praktiziert werden, um Glück, Schutz und Segen für das kommende Jahr zu bringen.
Hier ist eine kurze Zusammenfassung der Dinge, die während der Rauhnächte getan werden können:
- Rituale und Gebete:
Viele Menschen nutzen die Rauhnächte, um Rituale, Gebete oder Meditationen durchzuführen. Dies kann helfen, Vorsätze und Ziele für das neue Jahr zu setzen und spirituelle Erneuerung zu erfahren. - Wahrsagen und Wahrsagerei:
In einigen Kulturen werden während der Rauhnächte Wahrsagemethoden wie das Lesen von Tarotkarten, die Verwendung eines Pendels oder das Lesen von Kaffeesatz praktiziert, um Erkenntnisse über die Zukunft zu gewinnen. - Vernebeln:
Das Ausräuchern mit speziellen Kräutern oder Harzen wird häufig durchgeführt, um negative Energien zu vertreiben und positive Schwingungen zu fördern. - Schutzrituale:
Es ist üblich, Schutzrituale durchzuführen, um das Haus und die Familie vor bösen Einflüssen zu schützen. Dazu kann das Aufstellen von Schutzsymbolen oder die Segnung des Hauses gehören. - Traumtagebuch:
Das Führen eines Traumtagebuchs während der Rauhnächte wird häufig praktiziert, um Träume und Visionen festzuhalten. Diese können als Wegweiser für das kommende Jahr dienen. - Kerzen anzünden:
Das Anzünden von Kerzen, insbesondere in bestimmten Farben oder mit bestimmten Düften, kann positive Energie und Licht in die Dunkelheit der Rauhnächte bringen.
Don'ts
In den Rauhnächten gibt es verschiedene Traditionen, die vorschreiben, was zu vermeiden oder mit besonderer Vorsicht zu behandeln ist. Die Bräuche der Rauhnächte sind stark von regionalen Traditionen und persönlichen Überzeugungen geprägt. Mancherorts wurde die Zeit zwischen den Jahren als so gefährlich angesehen, dass besondere Regeln befolgt wurden.
Hier ist eine kurze Zusammenfassung dessen, was nicht getan werden sollte:
- Arbeiten:
In einigen Traditionen wird empfohlen, während der Rauhnächte keine schweren Arbeiten oder größeren Projekte durchzuführen. - Wäsche aufhängen:
Das Aufhängen von Wäsche im Freien wird vermieden, da die Rauhnächte als eine Zeit gelten, in der böse Geister oder Dämonen besonders aktiv sein könnten. Es wird angenommen, dass sie die Wäsche verunreinigen könnten. - Haare schneiden:
Das Schneiden von Haaren während der Rauhnächte wird in einigen Kulturen vermieden, da es als Unglück oder schlechtes Omen gilt. - Streitigkeiten und negative Gedanken:
Es wird empfohlen, während der Rauhnächte friedlich und positiv zu sein, da negative Energien vermieden werden sollten. - Hausputz:
Vor Beginn der Rauhnächte wird oft eine gründliche Reinigung des Hauses durchgeführt, um alte Energien loszulassen und Platz für neue zu schaffen. Während der Rauhnächte sollte jedoch nicht geputzt werden, um die Schutzkräfte und Energien nicht zu stören. - Lärmbelästigung:
In einigen Traditionen wird empfohlen, nachts keine lauten Geräusche zu machen oder Partys zu feiern, um die Geister nicht zu stören oder zu verärgern.
Die 12 Rauhnächte
Die Nächte und ihre monatlichen Zuweisungen
1. Rauhnacht
2. Rauhnacht
3. Rauhnacht
4. Rauhnacht
5. Rauhnacht
6. Rauhnacht
7. Rauhnacht
8. Rauhnacht
9. Rauhnacht
10. Rauhnacht
11. Rauhnacht
12. Rauhnacht
Bräuche und Rituale
Das wohl bekannteste und zugleich geheimnisvollte Rauhnachtsritual ist das 13. Wünsche Ritual. Dieses Ritual soll dabei helfen, Wünsche und Ziele für das kommende Jahr zu manifestieren.
So funktioniert’s
- Vorbereitung: Bereite 13 kleine Zettel vor
- Wünsche aufschreiben: Schreibe auf jeden Zettel einen Wunsch für das kommende Jahr. Dies können persönliche Ziele, Hoffnungen oder Träume sein
- Ritualbeginn: Das Ritual beginnt üblicherweise am ersten Tag der Rauhnächte, dem 25. Dezember
- Tägliches Verbrennen: Verbrenne jeden Tag einen der Zettel, ohne nachzusehen um welchen Wunsch es sich gehandelt hat. Dies symbolisiert das Loslassen und das Vertrauen darauf, dass das Universum oder eine höhere Macht deinen Wunsch zur rechten Zeit erfüllen wird
- Der letzte Zettel: Der 13. Zettel wird nicht verbrannt. Er darf in der letzten Rauhnacht geöffnet werden. Somit hast du 12 deiner 13 Wünsche abgegeben. Um den letzten Wunsch darfst du dich selbst kümmern.
Das 13-Wünsche-Ritual ist ein schöner Weg, um sich auf das neue Jahr vorzubereiten und sich bewusst zu machen, was man sich wirklich wünscht. Es geht dabei nicht nur um die Erfüllung der Wünsche, sondern auch um den Prozess des Loslassens und des Vertrauens in die Zukunft.
Das Räuchern in den Rauhnächten hat tief verwurzelte Traditionen und Bedeutungen:
- Vertreibung böser Geister und Dämonen: In alten Überlieferungen glaubte man, dass in den Rauhnächten die Grenze zwischen der realen Welt und dem Jenseits besonders dünn sei. Das Räuchern sollte böse Geister und Dämonen vertreiben, die in dieser Zeit besonders aktiv waren.
- Reinigung und Schutz: Der Rauch hatte auch eine reinigende Wirkung, sowohl physisch als auch spirituell. Durch das Räuchern wurden Häuser und Ställe gereinigt, um Krankheiten und Unglück abzuwehren und um Schutz für das kommende Jahr zu erbitten.
- Traditionelle Kräuter und Harze: Zum Räuchern wurden oft spezielle Kräuter und Harze verwendet, die je nach Region variieren konnten und oft eine besondere symbolische Bedeutung hatten.
Diese Bräuche sind tief in der europäischen, insbesondere in der germanischen und alpinen Folklore verankert und spiegeln den Glauben und die Kultur dieser Zeiten wider. Sie wurden von Generation zu Generation weitergegeben und sind auch heute noch in einigen Regionen lebendig.
Mit was kann ich räuchern?
Du kannst wählen, ob du mit einem fertigen Räucherbündel (zb. weisser Salbei oder Weihrauch) räuchern möchtest, oder du aber eine Räuchermischung auf eine Räucherkohle in eine Räucherschale geben magst.
Anbei die bekanntestens Kräuter die zum Räuchern verwendet werden:
- Weihrauch wirkt reinigend und segnend. Weihrauch wird oft verwendet, um spirituelle Energien zu erhöhen und eine heilige Atmosphäre zu schaffen.
- Salbei ist für seine starke Reinigungswirkung bekannt. Es wird verwendet, um negative Energien zu vertreiben und Klarheit zu fördern.
- Wacholder wirkt schützend und reinigend. Es wird oft verwendet, um negative Energien zu vertreiben und einen schützenden Kreis zu ziehen.
Wann sollte geräuchert werden:
- 21./22. Dezember (Thomasnacht/Wintersonnenwende) Diese Nacht eignet sich für einen Jahresrückblick und einen Jahresausblick. Sie ist die Längste und dunkelste Nacht des Jahres.
- 24./25. Dezember (Rauhnachtsstart) Diese Nacht ist der Beginn der Rauhnächte. Traditionell wird in dieser Nacht das Haus ausgeräuchert, um es vor negativen Einflüssen zu schützen.
- 31. Dezember/1. Januar (Jahresende) Diese Nacht, die oft als Silvester gefeiert wird, ist eine besonders wichtige Rauhnacht. Dieser Zeitpunkt wird oft genutzt, um das alte Jahr zu verabschieden, negative Energien zu vertreiben und das neue Jahr willkommen zu heißen.
- 5. Januar/6. Januar (Rauhnachtsende) Dies ist die letzte Nacht der Rauhnächte, die auch als «Dreikönigsnacht» bekannt ist. Mit dem Räuchern in dieser Nacht wird um Schutz und Segen für das kommende Jahr gebeten.
Träume können während der Rauhnächte besonders bedeutsam sein und als Einblick in dein Unterbewusstsein oder sogar als Vorboten zukünftiger Ereignisse gedeutet werden. Hier sind einige Schritte, die du bei der Traumdeutung während der Rauhnächte beachten kannst:
- Traumtagebuch führen: Lege dein Notizbuch neben dein Bett und notieren jeden Morgen direkt nach dem Aufwachen so viele Details wie möglich über deine Träume.
- Symbole und Muster erkennen: Achte auf wiederkehrende Symbole oder Muster in deinen Träumen während der Rauhnächte. Diese könnten Hinweise auf bestimmte Themen oder Botschaften sein.
- Emotionen analysieren: Berücksichtige deine Emotionen und Gefühle in Bezug auf deine Träume. Emotionen können wichtige Hinweise darauf geben, wie du die Träume interpretieren kannst.
- Fragen stellen: Bevor du ins Bett gehst, kannst du bestimmte Fragen oder Anliegen in Bezug auf dein Leben, deine Zukunft oder deine spirituelle Entwicklung stellen.
Das Meditieren während der Rauhnächte kann besonders tiefgründig und bedeutungsvoll sein. Experimentiere mit verschiedenen Meditationspraktiken und finde heraus, welche für dich am besten wirkt und dich zur Ruhe bringt.
Hier sind einige Ideen, wie du während der Rauhnächte meditieren kannst:
- Schaffe dir einen ruhigen und ungestörten Ort, in dem du meditieren und zur Ruhe kommen kannst.
- Zünde dir gerne eine Kerze an, um eine besondere Atmosphäre zu schaffen.
- Das Räuchern mit Kräutern, Harzen oder Räucherstäbchen kann deine Meditation unterstützen und eine spirituelle Verbindung herstellen.
- Setze dir eine klare Absicht für deine Meditation in den Rauhnächten. Du kannst um Führung und Klarheit bitten oder einfach in die Stille eintauchen, um deine innere Weisheit zu hören.
- Beginne deine Meditation mit bewusstem Atmen. Tiefes und langsames Ein- und Ausatmen kann dazu beitragen, den Geist zu beruhigen und in einen meditativen Zustand zu versetzen.
- Wiederhole in deiner Meditation Mantras oder Affirmationen, die für dich bedeutsam sind. Dies kann dir helfen, dich auf dein Thema oder deine Absicht zu konzentrieren.
- Du kannst aber auch einfach in der Stille meditieren, ohne besondere Techniken. Lasse deine Gedanken zur Ruhe kommen.
- Oder buche einen Rauhnachtskurs deiner Wahl und mache dort eine geführte Meditation.
Das Legen von Tarotkarten ist eine beliebte Methode, um Einblicke in zukünftige Ereignisse zu erhalten. Während der Rauhnächte kannst du eine Tarotkarte ziehen oder ein komplettes Kartenset verwenden, um dein Schicksal zu erkunden. Spezielle Orakelkartensets für die Rauhnächte erhalten oft Botschaften und Symbole die auf diese magische Zeit abgestimmt ist.
Anleitung für die Rauhnächte
Entdecke, wie Du die Rauhnächte mit Unterstützung von Experten und Coaches für Dich selbst sinnvoll gestalten kannst.
FAQ
Häufig gestellte Fragen zu den Raunächten
Die Rauhnächte - auch bekannt als die zwölf heiligen Nächte - sind eine mystische Übergangszeit zwischen dem alten und dem neuen Jahr. Traditionell beginnen sie in der Nacht vom 24. Dezember auf den 25. Dezember und enden in der Nacht vom 5. auf den 6. Januar. In dieser Phase, die als - Zeit ausserhalb der Zeit - gilt, soll der Schleier zwischen der sichtbaren und der unsichtbaren Welt besonders dünn sein. Daher wird ihr eine besondere spirituelle Tiefe zugeschrieben.
Der Begriff Rauhnacht lässt sich vermutlich auf zwei Ursprünge zurückführen: Einerseits auf das mittelhochdeutsche Wort ruch oder rau, das für - haarig -, - wild - oder - rau - steht - ein Hinweis auf die wilden Gestalten wie Perchten oder die Wilde Jagd, die laut Volksglauben in dieser Zeit ihr Unwesen treiben. Andererseits könnte sich der Begriff auch vom Wort Räuchern ableiten, da das Räuchern mit Harzen und Kräutern während der Rauhnächte eine weit verbreitete Tradition ist.
Jede Rauhnacht steht symbolisch für einen Monat des kommenden Jahres. Die erste Nacht (24./25. Dezember) entspricht dem Januar, die zweite dem Februar usw. Viele Menschen beobachten in dieser Zeit bewusst ihre Träume, Gedanken, Stimmungen oder äussere Zeichen - in der Hoffnung, Hinweise für das entsprechende Monat zu erhalten.
Die Rauhnächte werden heute von immer mehr Menschen als eine Gelegenheit genutzt, innezuhalten, Ballast loszulassen und das neue Jahr bewusst zu begrüssen. Rituale wie das Ziehen von Karten, das Schreiben von Wunschzetteln, das Meditieren oder das Räuchern helfen dabei, sich auf die innere Stimme zu besinnen und die Energie für das kommende Jahr auszurichten.
Unabhängig davon, ob man die Rauhnächte spirituell, energetisch oder ganz pragmatisch betrachtet - sie laden dazu ein, mit Achtsamkeit und Klarheit ins neue Jahr zu starten.
Beide Schreibweisen: - Raunacht - und - Rauhnacht - - sind korrekt und in Gebrauch. Historisch betrachtet lassen sich beide Varianten auf unterschiedliche sprachliche Wurzeln zurückführen, wobei sich regional verschiedene Schreibweisen durchgesetzt haben.
Die Version - Rauhnacht - wird heute am häufigsten verwendet und leitet sich vermutlich vom mittelhochdeutschen Wort ruch (bedeutet haarig, rau oder wild) ab. Dies passt zu den Vorstellungen von wilden, pelzigen Geistergestalten, wie man sie in der Zeit der Rauhnächte in alten Sagen und Bräuchen findet - etwa die Wilde Jagd oder die Perchten.
Eine andere Herleitung kommt vom Räuchern (also dem Verbrennen von Kräutern und Harzen), das in dieser Zeit eine zentrale Rolle spielt. Die Menschen räucherten ihre Häuser, Ställe und Höfe, um böse Geister zu vertreiben und das neue Jahr zu segnen. In dieser Interpretation wäre - Rauhnacht - also eine - Räuchernacht -.
Die alternative Schreibweise Raunacht ist vor allem in Österreich und Teilen Süddeutschlands verbreitet. Sie wird als vereinfachte oder modernisierte Variante verstanden, behält aber denselben kulturellen und spirituellen Gehalt.
Im spirituellen Kontext - insbesondere in Büchern, Blogs oder Ritualanleitungen - hat sich Rauhnächte als die gebräuchlichere Form durchgesetzt. Die Entscheidung für eine der beiden Versionen ist also eher eine Frage des persönlichen Stils oder der regionalen Prägung.
Wichtiger als die genaue Schreibweise ist jedoch der bewusste Umgang mit dieser besonderen Zeit. Ob mit - h - oder ohne - die Rauhnächte laden dazu ein, sich auf das Wesentliche zu besinnen, Altes loszulassen und das Neue achtsam willkommen zu heissen.
Die zwölf Rauhnächte stehen symbolisch für die zwölf Monate des kommenden Jahres. Jede Nacht - beginnend mit der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember - entspricht einem Monat: Die erste Rauhnacht steht für den Januar, die zweite für den Februar und so weiter bis zur zwölften Rauhnacht, die für den Dezember des neuen Jahres steht.
In dieser Zeit achten viele Menschen besonders auf ihre Träume, Gefühle, Begegnungen oder äussere Zeichen, da diese als Hinweise auf die Qualität des jeweiligen Monats gedeutet werden. Wer zum Beispiel in der dritten Rauhnacht (steht für März) von Harmonie und Leichtigkeit träumt, könnte dies als gutes Omen für diesen Monat werten.
Zusätzlich wird jeder Rauhnacht eine bestimmte Energie oder Qualität zugeschrieben - etwa Loslassen, Vergebung, Neuausrichtung, Vertrauen oder Klarheit. Viele Menschen nutzen diese Nächte für Rituale, Räucherungen, Kartenlegungen oder das Schreiben von Wunschzetteln.
Die Rauhnächte gelten als eine Art spiritueller Spiegel des Jahres. Wer sie bewusst erlebt, kann sich im neuen Jahr besser orientieren und mit der eigenen Intuition in Verbindung bleiben. Es geht nicht um Vorhersage im klassischen Sinn, sondern um eine vertiefte Wahrnehmung und achtsames Vorausschauen.
Im Jahr 2025 beginnen die Rauhnächte traditionell in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember und enden in der Nacht vom 5. auf den 6. Januar. Der 6. Januar, auch bekannt als Dreikönigstag, gilt als Abschluss dieser besonderen Zeit.
Manche Traditionen starten bereits am 21. Dezember, zur Wintersonnenwende, und zählen bis zum 1. Januar oder integrieren weitere Tage. Die gebräuchlichste Variante im deutschsprachigen Raum umfasst jedoch zwölf Nächte ab Heiligabend.
Während dieser Phase steht jede Nacht für einen Monat des kommenden Jahres. Viele Menschen nehmen sich jeden Abend Zeit für ein kleines Ritual: Tagebuchschreiben, Meditation, Traumdeutung, Räuchern oder das Ziehen von Symbolkarten gehören zu beliebten Praktiken.
Wer die Rauhnächte 2025 bewusst erleben möchte, sollte sich schon ein paar Tage vorher vorbereiten - sei es mit einem leeren Notizbuch, Wunschzetteln oder einer Auswahl an Kräutern zum Räuchern. Ein fester Abendritual-Rhythmus kann helfen, mit Achtsamkeit durch diese magische Schwellenzeit zu gehen.
Die Rauhnächte dauern zwölf Nächte und dreizehn Tage, wobei jeder Nacht ein Monat des kommenden Jahres zugeordnet wird. Hier eine Übersicht:
- 24./25. Dezember - Januar
- 25./26. Dezember - Februar
- 26./27. Dezember - März
- 27./28. Dezember - April
- 28./29. Dezember - Mai
- 29./30. Dezember - Juni
- 30./31. Dezember - Juli
- 31. Dezember/1. Januar - August
- 1./2. Januar - September
- 2./3. Januar - Oktober
- 3./4. Januar - November
- 4./5. Januar - Dezember
Der 6. Januar wird oft als Tag der Integration genutzt - hier kannst du dein Tagebuch nochmals durchlesen, Muster erkennen oder erste Erkenntnisse notieren.
Viele Menschen schreiben ihre Träume auf, ziehen Karten oder achten bewusst auf Stimmungen und Zeichen im Aussen. Diese Hinweise dienen als Botschaften für den jeweiligen Monat. Das Ziel ist nicht Kontrolle, sondern ein feineres Gespür für die eigene Ausrichtung im neuen Jahr.
Um herauszufinden, welche Rauhnacht gerade ist, hilft ein einfaches Schema: Die Rauhnächte beginnen traditionell in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember und dauern bis zur Nacht vom 5. auf den 6. Januar. Jede dieser zwölf Nächte steht symbolisch für einen Monat des kommenden Jahres - die erste Nacht für den Januar, die zweite für den Februar, und so weiter. So kannst du dir jeden Tag bewusst machen, welche Themen oder Energien dich möglicherweise im entsprechenden Monat begleiten werden.
Hier eine Übersicht, die du dir ausdrucken oder in dein Tagebuch schreiben kannst:
1. Rauhnacht (24./25. Dezember): steht für Januar
2. Rauhnacht (25./26. Dezember): steht für Februar
3. Rauhnacht (26./27. Dezember): steht für März
4. Rauhnacht (27./28. Dezember): steht für April
5. Rauhnacht (28./29. Dezember): steht für Mai
6. Rauhnacht (29./30. Dezember): steht für Juni
7. Rauhnacht (30./31. Dezember): steht für Juli
8. Rauhnacht (31. Dezember/1. Januar): steht für August
9. Rauhnacht (1./2. Januar): steht für September
10. Rauhnacht (2./3. Januar): steht für Oktober
11. Rauhnacht (3./4. Januar): steht für November
12. Rauhnacht (4./5. Januar): steht für Dezember
6. Januar: Tag der Reflexion und Integration
Um den Überblick zu behalten, nutzen viele Menschen ein Rauhnächte-Journal, in dem sie jeden Abend die jeweilige Nacht, das Datum, das zugeordnete Monat und ihre Beobachtungen notieren. Es gibt auch spezielle Kalender, Apps oder Rauhnächte-Karten, die dir Tag für Tag eine Inspiration oder ein Thema mitgeben.
Wichtig ist nicht, dass du alles perfekt durchziehst, sondern dass du dir bewusst Zeit nimmst, dich auf den jeweiligen Moment einzulassen. So wird jede Rauhnacht zu einem Tor, durch das du tiefer mit deinem inneren Wissen in Verbindung treten kannst.
Eine gute Vorbereitung beginnt schon einige Tage vor dem 24. Dezember. Das Ziel ist, Raum zu schaffen - im Aussen wie im Innen. Folgende Schritte sind sinnvoll:
Wohnung reinigen: Entrümpeln, putzen, Altes loslassen
Offene Themen abschliessen: Rechnungen begleichen, E-Mails beantworten
Ritualbereich einrichten: Kerzen, Räucherwerk, Decke, Journal
Rückblick schreiben: Was willst du loslassen? Was hat dich geprägt?
Manche Menschen schreiben 13 Wunschzettel mit Herzensanliegen, die jeden Abend gezogen und verbrannt werden - bis am Ende ein einziger bleibt, um den man sich selbst kümmert.
Ziel ist es, das alte Jahr bewusst zu verabschieden und mit Klarheit und Fokus in das neue hineinzugehen. Rituale müssen nicht gross oder kompliziert sein - sie sollen echt und stimmig für dich sein.
In den Rauhnächten geht es vor allem um Innehalten, Reflexion und energetisches Ausrichten. Viele Menschen gestalten sich eine tägliche Praxis mit diesen Elementen:
Tagebuch führen: Gedanken, Träume, Zeichen notieren
Räuchern: Räume energetisch reinigen
Karten ziehen: Symbolische Impulse für den Monat erhalten
Meditieren: Innere Ruhe finden, Intuition stärken
Wunschritual: Wünsche schreiben und jeden Abend einen verbrennen
Träume beobachten: Sie gelten als Vorschau auf die kommenden Monate
Entscheidend ist, dass du die Rauhnächte bewusst erlebst. Auch 15 Minuten täglich können reichen, wenn sie mit Achtsamkeit gefüllt sind. Weniger ist oft mehr - es geht um Qualität, nicht Quantität.
Das Räuchern ist eine zentrale Tradition während der Rauhnächte und wird meist jeden Abend durchgeführt - idealerweise nach Einbruch der Dunkelheit oder vor dem Zubettgehen.
Du kannst dabei Kräuter wie Beifuss, Wacholder, Salbei, Weihrauch oder spezielle Räuchermischungen verwenden. Der Ablauf ist einfach:
Räucherschale oder Stövchen vorbereiten
In jedem Raum mit dem Rauch verweilen
Innerlich um Reinigung, Schutz oder Klarheit bitten
Zum Schluss gut lüften und nachspüren
Einige Menschen räuchern nur am 1., 6. und 12. Abend - das ist ebenfalls vollkommen in Ordnung. Wichtig ist die Intention, nicht die Häufigkeit. Räuchern reinigt nicht nur die Räume, sondern auch die eigene Ausrichtung.
Was du tun kannst:
Träumen, reflektieren, schreiben
Räuchern und bewusst innehalten
Loslassen, vergeben, reinigen
Intentionen fürs neue Jahr setzen
Zeit in der Natur oder in Stille verbringen
Was du eher vermeiden solltest:
Wäsche waschen oder nähen (laut Brauchtum bringt das Unglück)
Streit, Konflikte oder lautes Feiern
Übermässiger Konsum und digitale Reizüberflutung
Neuanfänge oder grosse Entscheidungen
Diese Regeln sind keine Dogmen, sondern Hinweise, wie du deine Energie zentriert und offen halten kannst. Die Rauhnächte sind eine Einladung zum Rückzug, nicht zur Aktivität.
In alten Überlieferungen heisst es, dass Wäschewaschen, Nähen oder Putzen während der Rauhnächte das Wirken der Geister stören oder gar Unheil herbeiführen könne. Besonders das Aufhängen von nasser Wäsche galt als riskant - man fürchtete, sich damit die Wäsche der Toten einzuhandeln.
Symbolisch betrachtet geht es darum, zur Ruhe zu kommen. Anstatt im Aussen zu wirken, soll in diesen Tagen der Fokus nach innen gerichtet werden. Wer ständig im - Tun - bleibt, verpasst die leisen Botschaften der Seele.
Auch heute verzichten viele bewusst auf grössere Putzaktionen oder das Wäschewaschen - nicht aus Angst, sondern als Ritual des Innehaltens.
Deine Aufzeichnungen aus den Rauhnächten können zu einem wertvollen Wegweiser für das neue Jahr werden. Viele Menschen lesen zu Beginn jedes Monats die jeweilige Notiz aus der passenden Rauhnacht nochmals durch.
Du kannst:
Erkenntnisse in kleine Monatsaffirmationen verwandeln
Wiederkehrende Themen im Laufe des Jahres beobachten
Erkenntnisse kreativ umsetzen (z. B. als Bild oder Vision Board)
Deine Notizen in einem festen Ritual monatlich reaktivieren
Es geht nicht darum, alles wörtlich zu nehmen, sondern die eigene Intuition ernst zu nehmen. So wird dein Rauhnächte-Tagebuch zu einem liebevollen, inneren Kompass für das Jahr.
Die Rauhnächte - auch bekannt als die zwölf heiligen Nächte - sind eine mystische Übergangszeit zwischen dem alten und dem neuen Jahr. Traditionell beginnen sie in der Nacht vom 24. Dezember auf den 25. Dezember und enden in der Nacht vom 5. auf den 6. Januar. In dieser Phase, die als - Zeit ausserhalb der Zeit - gilt, soll der Schleier zwischen der sichtbaren und der unsichtbaren Welt besonders dünn sein. Daher wird ihr eine besondere spirituelle Tiefe zugeschrieben.
Der Begriff Rauhnacht lässt sich vermutlich auf zwei Ursprünge zurückführen: Einerseits auf das mittelhochdeutsche Wort ruch oder rau, das für - haarig -, - wild - oder - rau - steht - ein Hinweis auf die wilden Gestalten wie Perchten oder die Wilde Jagd, die laut Volksglauben in dieser Zeit ihr Unwesen treiben. Andererseits könnte sich der Begriff auch vom Wort Räuchern ableiten, da das Räuchern mit Harzen und Kräutern während der Rauhnächte eine weit verbreitete Tradition ist.
Jede Rauhnacht steht symbolisch für einen Monat des kommenden Jahres. Die erste Nacht (24./25. Dezember) entspricht dem Januar, die zweite dem Februar usw. Viele Menschen beobachten in dieser Zeit bewusst ihre Träume, Gedanken, Stimmungen oder äussere Zeichen - in der Hoffnung, Hinweise für das entsprechende Monat zu erhalten.
Die Rauhnächte werden heute von immer mehr Menschen als eine Gelegenheit genutzt, innezuhalten, Ballast loszulassen und das neue Jahr bewusst zu begrüssen. Rituale wie das Ziehen von Karten, das Schreiben von Wunschzetteln, das Meditieren oder das Räuchern helfen dabei, sich auf die innere Stimme zu besinnen und die Energie für das kommende Jahr auszurichten.
Unabhängig davon, ob man die Rauhnächte spirituell, energetisch oder ganz pragmatisch betrachtet - sie laden dazu ein, mit Achtsamkeit und Klarheit ins neue Jahr zu starten.
Beide Schreibweisen: - Raunacht - und - Rauhnacht - - sind korrekt und in Gebrauch. Historisch betrachtet lassen sich beide Varianten auf unterschiedliche sprachliche Wurzeln zurückführen, wobei sich regional verschiedene Schreibweisen durchgesetzt haben.
Die Version - Rauhnacht - wird heute am häufigsten verwendet und leitet sich vermutlich vom mittelhochdeutschen Wort ruch (bedeutet haarig, rau oder wild) ab. Dies passt zu den Vorstellungen von wilden, pelzigen Geistergestalten, wie man sie in der Zeit der Rauhnächte in alten Sagen und Bräuchen findet - etwa die Wilde Jagd oder die Perchten.
Eine andere Herleitung kommt vom Räuchern (also dem Verbrennen von Kräutern und Harzen), das in dieser Zeit eine zentrale Rolle spielt. Die Menschen räucherten ihre Häuser, Ställe und Höfe, um böse Geister zu vertreiben und das neue Jahr zu segnen. In dieser Interpretation wäre - Rauhnacht - also eine - Räuchernacht -.
Die alternative Schreibweise Raunacht ist vor allem in Österreich und Teilen Süddeutschlands verbreitet. Sie wird als vereinfachte oder modernisierte Variante verstanden, behält aber denselben kulturellen und spirituellen Gehalt.
Im spirituellen Kontext - insbesondere in Büchern, Blogs oder Ritualanleitungen - hat sich Rauhnächte als die gebräuchlichere Form durchgesetzt. Die Entscheidung für eine der beiden Versionen ist also eher eine Frage des persönlichen Stils oder der regionalen Prägung.
Wichtiger als die genaue Schreibweise ist jedoch der bewusste Umgang mit dieser besonderen Zeit. Ob mit - h - oder ohne - die Rauhnächte laden dazu ein, sich auf das Wesentliche zu besinnen, Altes loszulassen und das Neue achtsam willkommen zu heissen.
Die zwölf Rauhnächte stehen symbolisch für die zwölf Monate des kommenden Jahres. Jede Nacht - beginnend mit der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember - entspricht einem Monat: Die erste Rauhnacht steht für den Januar, die zweite für den Februar und so weiter bis zur zwölften Rauhnacht, die für den Dezember des neuen Jahres steht.
In dieser Zeit achten viele Menschen besonders auf ihre Träume, Gefühle, Begegnungen oder äussere Zeichen, da diese als Hinweise auf die Qualität des jeweiligen Monats gedeutet werden. Wer zum Beispiel in der dritten Rauhnacht (steht für März) von Harmonie und Leichtigkeit träumt, könnte dies als gutes Omen für diesen Monat werten.
Zusätzlich wird jeder Rauhnacht eine bestimmte Energie oder Qualität zugeschrieben - etwa Loslassen, Vergebung, Neuausrichtung, Vertrauen oder Klarheit. Viele Menschen nutzen diese Nächte für Rituale, Räucherungen, Kartenlegungen oder das Schreiben von Wunschzetteln.
Die Rauhnächte gelten als eine Art spiritueller Spiegel des Jahres. Wer sie bewusst erlebt, kann sich im neuen Jahr besser orientieren und mit der eigenen Intuition in Verbindung bleiben. Es geht nicht um Vorhersage im klassischen Sinn, sondern um eine vertiefte Wahrnehmung und achtsames Vorausschauen.
Im Jahr 2025 beginnen die Rauhnächte traditionell in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember und enden in der Nacht vom 5. auf den 6. Januar. Der 6. Januar, auch bekannt als Dreikönigstag, gilt als Abschluss dieser besonderen Zeit.
Manche Traditionen starten bereits am 21. Dezember, zur Wintersonnenwende, und zählen bis zum 1. Januar oder integrieren weitere Tage. Die gebräuchlichste Variante im deutschsprachigen Raum umfasst jedoch zwölf Nächte ab Heiligabend.
Während dieser Phase steht jede Nacht für einen Monat des kommenden Jahres. Viele Menschen nehmen sich jeden Abend Zeit für ein kleines Ritual: Tagebuchschreiben, Meditation, Traumdeutung, Räuchern oder das Ziehen von Symbolkarten gehören zu beliebten Praktiken.
Wer die Rauhnächte 2025 bewusst erleben möchte, sollte sich schon ein paar Tage vorher vorbereiten - sei es mit einem leeren Notizbuch, Wunschzetteln oder einer Auswahl an Kräutern zum Räuchern. Ein fester Abendritual-Rhythmus kann helfen, mit Achtsamkeit durch diese magische Schwellenzeit zu gehen.
Die Rauhnächte dauern zwölf Nächte und dreizehn Tage, wobei jeder Nacht ein Monat des kommenden Jahres zugeordnet wird. Hier eine Übersicht:
- 24./25. Dezember - Januar
- 25./26. Dezember - Februar
- 26./27. Dezember - März
- 27./28. Dezember - April
- 28./29. Dezember - Mai
- 29./30. Dezember - Juni
- 30./31. Dezember - Juli
- 31. Dezember/1. Januar - August
- 1./2. Januar - September
- 2./3. Januar - Oktober
- 3./4. Januar - November
- 4./5. Januar - Dezember
Der 6. Januar wird oft als Tag der Integration genutzt - hier kannst du dein Tagebuch nochmals durchlesen, Muster erkennen oder erste Erkenntnisse notieren.
Viele Menschen schreiben ihre Träume auf, ziehen Karten oder achten bewusst auf Stimmungen und Zeichen im Aussen. Diese Hinweise dienen als Botschaften für den jeweiligen Monat. Das Ziel ist nicht Kontrolle, sondern ein feineres Gespür für die eigene Ausrichtung im neuen Jahr.
Um herauszufinden, welche Rauhnacht gerade ist, hilft ein einfaches Schema: Die Rauhnächte beginnen traditionell in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember und dauern bis zur Nacht vom 5. auf den 6. Januar. Jede dieser zwölf Nächte steht symbolisch für einen Monat des kommenden Jahres - die erste Nacht für den Januar, die zweite für den Februar, und so weiter. So kannst du dir jeden Tag bewusst machen, welche Themen oder Energien dich möglicherweise im entsprechenden Monat begleiten werden.
Hier eine Übersicht, die du dir ausdrucken oder in dein Tagebuch schreiben kannst:
1. Rauhnacht (24./25. Dezember): steht für Januar
2. Rauhnacht (25./26. Dezember): steht für Februar
3. Rauhnacht (26./27. Dezember): steht für März
4. Rauhnacht (27./28. Dezember): steht für April
5. Rauhnacht (28./29. Dezember): steht für Mai
6. Rauhnacht (29./30. Dezember): steht für Juni
7. Rauhnacht (30./31. Dezember): steht für Juli
8. Rauhnacht (31. Dezember/1. Januar): steht für August
9. Rauhnacht (1./2. Januar): steht für September
10. Rauhnacht (2./3. Januar): steht für Oktober
11. Rauhnacht (3./4. Januar): steht für November
12. Rauhnacht (4./5. Januar): steht für Dezember
6. Januar: Tag der Reflexion und Integration
Um den Überblick zu behalten, nutzen viele Menschen ein Rauhnächte-Journal, in dem sie jeden Abend die jeweilige Nacht, das Datum, das zugeordnete Monat und ihre Beobachtungen notieren. Es gibt auch spezielle Kalender, Apps oder Rauhnächte-Karten, die dir Tag für Tag eine Inspiration oder ein Thema mitgeben.
Wichtig ist nicht, dass du alles perfekt durchziehst, sondern dass du dir bewusst Zeit nimmst, dich auf den jeweiligen Moment einzulassen. So wird jede Rauhnacht zu einem Tor, durch das du tiefer mit deinem inneren Wissen in Verbindung treten kannst.
Eine gute Vorbereitung beginnt schon einige Tage vor dem 24. Dezember. Das Ziel ist, Raum zu schaffen - im Aussen wie im Innen. Folgende Schritte sind sinnvoll:
Wohnung reinigen: Entrümpeln, putzen, Altes loslassen
Offene Themen abschliessen: Rechnungen begleichen, E-Mails beantworten
Ritualbereich einrichten: Kerzen, Räucherwerk, Decke, Journal
Rückblick schreiben: Was willst du loslassen? Was hat dich geprägt?
Manche Menschen schreiben 13 Wunschzettel mit Herzensanliegen, die jeden Abend gezogen und verbrannt werden - bis am Ende ein einziger bleibt, um den man sich selbst kümmert.
Ziel ist es, das alte Jahr bewusst zu verabschieden und mit Klarheit und Fokus in das neue hineinzugehen. Rituale müssen nicht gross oder kompliziert sein - sie sollen echt und stimmig für dich sein.
In den Rauhnächten geht es vor allem um Innehalten, Reflexion und energetisches Ausrichten. Viele Menschen gestalten sich eine tägliche Praxis mit diesen Elementen:
Tagebuch führen: Gedanken, Träume, Zeichen notieren
Räuchern: Räume energetisch reinigen
Karten ziehen: Symbolische Impulse für den Monat erhalten
Meditieren: Innere Ruhe finden, Intuition stärken
Wunschritual: Wünsche schreiben und jeden Abend einen verbrennen
Träume beobachten: Sie gelten als Vorschau auf die kommenden Monate
Entscheidend ist, dass du die Rauhnächte bewusst erlebst. Auch 15 Minuten täglich können reichen, wenn sie mit Achtsamkeit gefüllt sind. Weniger ist oft mehr - es geht um Qualität, nicht Quantität.
Das Räuchern ist eine zentrale Tradition während der Rauhnächte und wird meist jeden Abend durchgeführt - idealerweise nach Einbruch der Dunkelheit oder vor dem Zubettgehen.
Du kannst dabei Kräuter wie Beifuss, Wacholder, Salbei, Weihrauch oder spezielle Räuchermischungen verwenden. Der Ablauf ist einfach:
Räucherschale oder Stövchen vorbereiten
In jedem Raum mit dem Rauch verweilen
Innerlich um Reinigung, Schutz oder Klarheit bitten
Zum Schluss gut lüften und nachspüren
Einige Menschen räuchern nur am 1., 6. und 12. Abend - das ist ebenfalls vollkommen in Ordnung. Wichtig ist die Intention, nicht die Häufigkeit. Räuchern reinigt nicht nur die Räume, sondern auch die eigene Ausrichtung.
Was du tun kannst:
Träumen, reflektieren, schreiben
Räuchern und bewusst innehalten
Loslassen, vergeben, reinigen
Intentionen fürs neue Jahr setzen
Zeit in der Natur oder in Stille verbringen
Was du eher vermeiden solltest:
Wäsche waschen oder nähen (laut Brauchtum bringt das Unglück)
Streit, Konflikte oder lautes Feiern
Übermässiger Konsum und digitale Reizüberflutung
Neuanfänge oder grosse Entscheidungen
Diese Regeln sind keine Dogmen, sondern Hinweise, wie du deine Energie zentriert und offen halten kannst. Die Rauhnächte sind eine Einladung zum Rückzug, nicht zur Aktivität.
In alten Überlieferungen heisst es, dass Wäschewaschen, Nähen oder Putzen während der Rauhnächte das Wirken der Geister stören oder gar Unheil herbeiführen könne. Besonders das Aufhängen von nasser Wäsche galt als riskant - man fürchtete, sich damit die Wäsche der Toten einzuhandeln.
Symbolisch betrachtet geht es darum, zur Ruhe zu kommen. Anstatt im Aussen zu wirken, soll in diesen Tagen der Fokus nach innen gerichtet werden. Wer ständig im - Tun - bleibt, verpasst die leisen Botschaften der Seele.
Auch heute verzichten viele bewusst auf grössere Putzaktionen oder das Wäschewaschen - nicht aus Angst, sondern als Ritual des Innehaltens.
Deine Aufzeichnungen aus den Rauhnächten können zu einem wertvollen Wegweiser für das neue Jahr werden. Viele Menschen lesen zu Beginn jedes Monats die jeweilige Notiz aus der passenden Rauhnacht nochmals durch.
Du kannst:
Erkenntnisse in kleine Monatsaffirmationen verwandeln
Wiederkehrende Themen im Laufe des Jahres beobachten
Erkenntnisse kreativ umsetzen (z. B. als Bild oder Vision Board)
Deine Notizen in einem festen Ritual monatlich reaktivieren
Es geht nicht darum, alles wörtlich zu nehmen, sondern die eigene Intuition ernst zu nehmen. So wird dein Rauhnächte-Tagebuch zu einem liebevollen, inneren Kompass für das Jahr.
Neueste Wissensartikel
Alle Artikel →Erkennst du dich wieder?
Ein frühzeitiges Gespräch mit einem Experten kann dir helfen, die richtigen Schritte zu gehen.
Medizinischer Haftungsausschluss: Die Informationen in diesem Artikel dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen diagnostischen Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Der Text ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker. Konsultiere bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Arzt deines Vertrauens.